
Kerstin Müller
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09.01.2012

Treue zahlt sich aus
Versorgungssicherheit rund um die Uhr und persönliche Ansprechpartner vor Ort, darauf können sich die Kunden der Stadtwerke Reichenbach verlassen. Ab Januar kommt noch ein weiterer Pluspunkt hinzu – das Energie-Euro-Heft im Wert von 100 Euro. „Wir möchten uns mit dieser Aktion vor allem bei unseren Kunden bedanken, die uns seit vielen Jahren die Treue halten.“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert die Hintergründe.
Die Energie-Euro-Kampagne ist eine gemeinsame Marketingoffensive der Stadtwerke und Reichenbacher Händler. Die Stadtwerke stellen das Marketing rund um den Energie-Euro, während die Geschäftsinhaber („Vorteilspartner“) sich mit entsprechenden Rabatten an der Aktion beteiligen.
„Um sich gegen Mitbewerber behaupten zu können, müssen sowohl Stadtwerke als auch die Händler immer wieder neue Akzente setzen. Das erfordert für alle personellen und finanziellen Aufwand. Mit dieser Gemeinschaftsaktion wollen wir die Kräfte in unserer Stadt bündeln, um so die Aufmerksamkeit noch stärker auf Reichenbacher Angebote zu lenken.“ so Werner Heidemann, Reichenbacher Gewerbevereinschef.
Mehr zum Energie-Euro finden Sie
hier.
Die Energie-Euros können wie Bargeld für die zahlreichen Angebote aus den Bereichen Freizeit, Kosmetik, Kulinarisches und vieles mehr eingesetzt werden. Die komplette Übersicht der Vorteilspartner, bei denen mit den Energie-Euros bezahlt werden kann, erhalten die Stadtwerke-Kunden in den nächsten Tagen mit dem Energie-Euro-Heft per Post. Die neue „Währung“ ist für ein Jahr gültig.
04.01.2012

Die Stadtwerke Reichenbach übernahmen von der envia Verteilnetz GmbH ab 1. Januar 2012 sämtliche Rechte und Pflichten als Stromnetzbetreiber für die eingemeindeten Ortsteilen Brunn, Friesen, Rotschau und Schneidenbach. Das bestehende Netzgebiet vergrößert sich damit von 15 auf 27 km², die Länge des Stromnetzes von 246 auf 302 Kilometer. Ferner kamen zu den 111 Trafostationen weitere 18 Stationen hinzu. Die Anzahl der Messstellen erhöht sich zudem um 1200 auf insgesamt 15 841.
Die Betriebsführung Strom im erweiterten Netzgebiet wird ohne zusätzliches Personal bewältigt. Zwei Elektromeister und fünf Netzmonteure sind für das gesamte Stromnetzgebiet der Stadtwerke verantwortlich. Bereits seit 1998 ist das Unternehmen für das Stromnetz im innerstädtischen Gebiet Reichenbachs zuständig.
Für die Bürger der Eingemeindungen bedeutet der Eigentümerwechsel, dass Anliegen, wie zum Beispiel die Beantragung von Schachtscheinen, Änderungen von Strom-Hausanschlüssen oder Meldungen über Stromstörungen, nun in der Zuständigkeit der Stadtwerke Reichenbach liegen. Alle Belange, das Stromnetz betreffend, können ab sofort von den Bürgern der Eingemeindungen am Standort des Bereichs Stromversorgung am Obermylauer Weg 40 (Heizwerk) erledigt werden.
„Die Vorteile sind kurze Anfahrtswege für die Bürger, um ihre Anfragen zu klären, aber auch für unsere Monteure, die im Bedarfsfall schnell im Stromnetz eingreifen können“, erklärt Geschäftsführer Werner Siegert. Doch auch die Stadt profitiert von dem Wechsel des Netzbetreibers. „Die Stadtwerke als Stromnetzbetreiber integrieren sich seit jeher in städtische Baumaßnahmen. Für uns bedeutet die Abstimmung, Synergieeffekte zu nutzen und damit letztendlich Kosten zu sparen.“, bekräftigt Oberbürgermeister Dieter Kießling.
Einen automatischen Wechsel des Stromlieferanten bedeutet der Netz-Eigentümerwechsel indes nicht. Die Stromlieferverträge laufen weiter, wie bisher.
28.12.2011
Die Geschichte der kleinen Nele hat auch bei den Mitarbeitern der Stadtwerke Reichenbach die Herzen berührt. Nach einer Sammelaktion in der vergangenen Woche zahlten die Beschäftigten einen Betrag von 180 Euro auf das eigens für Nele bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eingerichtete Konto ein.
Gemeinsam mit dem Betriebsrat hatte die Geschäftsleitung für die Spendenaktion im Unternehmen geworben und stieß bei den Mitarbeitern auf offene Ohren. „Es wäre zu wünschen, dass die vielen Aktivitäten der letzten Wochen die Familie dem Ziel, einen geeigneten Stammzellenspender zu finden, näher bringt.“ hofft Stadtwerke-Geschäftführer Werner Siegert.
Erst kürzlich kam bei einer vom Gewerbeverein organisierten Versteigerung ein Betrag von 500,- Euro zugunsten der kleinen Vogtländerin zusammen. Alle gespendeten Beträge sollen für die Typisierung der Blutproben verwendet werden.
29.11.2011

Für die über 3.200 Gaskunden der Stadtwerke Reichenbach gibt es gute Nachrichten. Die Preise für Erdgas bleiben bis Ende des nächsten Jahres stabil und wer möchte, kann sich seinen Gaspreis sogar bis zum 31.12.2013 sichern.
Möglich wurde dieses Angebot durch die gezielte Einkaufspolitik des Unternehmens im Sinne einer langfristigen und stabilen Beschaffung. „Die Verhandlungen mit den Lieferanten waren erfolgreich, so dass wir unseren Kunden einen Festpreis für 24 Monate anbieten können. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte zugreifen.“, empfiehlt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert.
Das hauptsächlich für Heizgas genutzte Stadtwerke-Produkt „ProCity-Gas“ wurde nach anderthalb Jahren Preisstabilität im Juli 2011 um 0,49 Cent pro Kilowattstunde (brutto) angehoben. Mit dem neuen Festpreisprodukt wird für die Heizgaskunden die Anhebung wieder kompensiert und gleichzeitig für zwei Jahre Preisstabilität garantiert, unabhängig von den aktuellen Entwicklungen am Markt.
Das Festpreisangebot gilt nur für Kunden im Stadtwerke-Netzgebiet und erfordert eine schriftliche Vereinbarung. Mehr Informationen erhalten Interessierte im Kundenbüro am Roßplatz 13 oder telefonisch unter 7817-400.
Unterlagen zum Downoad finden Sie
hier.
11.10.2011

Biogas-Pilotprojekt der Stadtwerke und Agrargenossenschaft lockt andere Landwirte und Kommunen an
Nach dem „Tag der offenen Tür“ am 25. Juni und dem Besuch des sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft am 7. September erwarteten die Stadtwerke ein weiteres Mal interessierte Gäste. Für den 6. Oktober 2011 hatten sich circa 20 sächsische Landwirte sowie Vertreter von Kommunen und Energieversor-gungsunternehmen, wie Oelsnitz/V. und Zwickau, angekündigt.
Gemeinsam sahen sie sich die seit Dezember 2010 laufenden Anlagen im Stadtwerke-Heizwerk am Obermylauer Weg an und besuchten anschließend die Biogasanlage der Agrargenossenschaft Reichenbach in Rotschau.
Der Besichtigungstermin ging auf die Initiative der DKB-Bank zurück, die Landwirtschafts- und Energieversorgungsunternehmen betreut und das positive Reichenbacher Beispiel auch als mögliche Alternative für andere Kommunen und Landwirte sieht.
„Die Erfahrungen, die wir bei der Umsetzung unseres Projekts und in der Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft gesammelt haben, geben wir gern weiter.“ , so Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert.
Auch Lars Bittermann, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Reichenbach kann der Kooperation nur Positives abgewinnen: „Erstmals arbeiten ein Biogaserzeuger und Stadtwerke in der Kraft-Wärme-Kopplung zusammen. Dieses Bilderbuchprojekt ist beispielgebend.“
09.09.2011


Bei seinem Besuch am 7. September 2011 war der sächsische Staatsminister für Umwelt- und Landwirtschaft, Frank Kupfer, des Lobes voll für die einzigartige Kooperation zwischen den Stadtwerken Reichenbach und der ortsansässigen Agrargenossenschaft.
Aufmerksam wurde Frank Kupfer durch die Bewerbung der Stadtwerke für den sächsischen Umweltpreis 2011. Vorstandsvorsitzender der Agrar-genossenschaft Reichenbach, Lars Bittermann, und Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert führten den Besuch aus Dresden durch die Anlagen. Anschließend besichtigte Minister Kupfer die Biogasanlage der Agrargenossenschaft in Rotschau.
27.06.2011






Schon seit Dezember 2010 laufen die neuen Anlagen im Heizwerk am Obermylauer Weg auf Hochtouren und produzieren seither Strom und Wärme aus Biogas. Etwa drei Millionen Kilowattstunden Strom und circa 2,7 Millionen Kilowattstunden Wärme wurden bis jetzt aus dem regenerativen Energieträger Biogas erzeugt und in das Strom- bzw. Fernwärmenetz eingespeist.
Zur offiziellen Einweihung Ende vergangenen Jahres versprach Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert das modernisierte Heizwerk auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Der Umbau des Heizwerkes und die Verlegung der Biogasleitung ist die größte Investition seit dem Bestehen der Stadtwerke. Wir möchten nun auch der Öffentlichkeit zeigen, in welche Technologien wir investiert haben.“
Am Samstag, den 25. Juni 2011, ab 10 Uhr wurde das Versprechen eingelöst und das Stadtwerke-Team erwartete seine Gäste auf dem Heizwerkgelände am Obermylauer Weg. Viele Besucher nutzten das Angebot und nahmen an den geführten Besichtigungen durch das Heizwerk teil oder machten einen Ausflug zur Biogasanlage nach Rotschau. Mit Gruppenstärken von teilweise bis zu 40 Personen hatte Andreas Goldmann, Leiter des Bereiches Gas- und Wärmeversorgung, alle Hände voll zu tun, den Andrang der Interessierten zu steuern und die vielen Fragen zu beantworten.
Für das Rahmenprogramm hielt das Unternehmen weitere Überraschungen bereit. Während Blechreiz, das Blasorchester der Musikschule, sowie die Original Hirschsteiner Musikanten für musikalische Unterhaltung sorgten, wartete auf die Besucher außerdem ein kulinarischer Höhepunkt der besonderen Art. Olaf Seemann, Küchenchef im Museumskeller und Jens Pfretzschner, Geschäftsführer der Vogtland Kultur GmbH, wandelten auf den Spuren von Lafer und Lichter und zauberten auf der Stadtwerke-Bühne ein sommerlich leichtes Menü. Unterstützt wurden die beiden von Stadtwerke-Prokurist, Lars Lange. Zwischen den zahlreichen lustigen Wortgefechten luden Chefkoch und Beiköche immer wieder zur Verkostung an der Bühne ein.
Wem das zu unsicher war, konnte auch gern auf Herzhaftes vom Grill der Fleischerei Uwe Schaller zurückgreifen. Zu den weiteren Angeboten des Stadtwerke-Teams zählten auch: Spielmobil, Hüpfburg, Segway-Parcours und der Klimapavillon des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft.