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Kerstin Müller

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Erfahren Sie neben aktuellen Energiethemen, Neuigkeiten aus Reichenbach und der Region.

 

 


16.06.2011

Stadtwerke-Energie-CUP 2011

Stolz präsentiert sich das Team der Grundschule Hauptmannsgrün den Fotografen. Die Kicker um Betreuerin Undine Grimm erkämpften am 15. Juni 2011 im Finalturnier um den Stadtwerke-Cup in Döbeln den 4. Platz. Zehn Mannschaften aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg hatten sich für die Endrunde qualifiziert. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ erklärte Undine Grimm. Sieger des Turniers wurde das Team aus Aue. Auf den Plätzen zwei und drei folgte Crimmitschau und Marienberg. 


02.05.2011

Tag der Erneuerbaren Energien in Plauen

Landrat des Vogtlandkreises, Dr. Tassilo Lenk informiert sich bei Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert über die Strom- und Wärmeerzeugung aus Biogas
Bereichsleiter der Gas- und Wärmeversorgung, Andreas Goldmann, im Kundengespräch

Gemeinsam mit der Stadt Plauen führte der Vogtlandkreis am 30. April 2011 den bundesweiten 16. Tag der Erneuerbaren Energien durch. In der Stadtgalerie, auf dem Klostermarkt und dem Gleisdreieck Tunnel präsentierten sich rund 40 Aussteller zu den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz. Erstmals waren die Stadtwerke Reichenbach mit einem Informationsstand vertreten. Anhand eines Schemas und einer Filmdokumentation über die Umrüstung ihres Heizwerks stellte das Unternehmen die Strom- und Wärmeerzeugung aus Biogas vor.


Stadtwerke produzieren Wärme und Strom aus Biogas

OB Dieter Kießling, Stadtwerke-Chef Werner Siegert und Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Reichenbach, Lars Bittermann drücken den Knopf für die Zukunft

Neues Erzeugungskonzept greift

 

Am 16. Dezember 2010 war es soweit. Die neuen Blockheizkraftwerke (BHKW) und Heißwasserkessel im Heizwerk am Obermylauer Weg wurden offiziell in Betrieb genommen. Schon zwei Wochen vorher liefen die modernen Anlagen im Probebetrieb. Das Besondere: Rund ein Drittel des Gasbedarfes im Heizwerk wird über die Biogasanlage der Agrargenossenschaft in Rotschau gedeckt.

 

„Mit einer Abnahme von künftig 376 Kubikmetern Biogas pro Stunde erzeugen wir jährlich annähernd 6600 Megawattstunden Strom. Die dabei entstehende Abwärme der Blockheizkraftwerke von rund 6700 Megawattstunden wird in das Fernwärmenetz eingespeist. Mit dieser Wärmemenge soll etwa ein Drittel des Heizenergiebedarfes im Neubaugebiet Reichenbach West gedeckt werden.“ erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert.

 

Mit der Nutzung von Biogas als Energieträger leisten die Stadtwerke ihren Beitrag zum Klimaschutz. Etwa 1275 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden durch die umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugung pro Jahr eingespart. Außerdem entfällt aufgrund der geringeren Leistung der Anlage (< 20 Megawatt) künftig der Bezug von CO2-Zertifikaten, die ab dem Jahr 2011 kostenpflichtig sind.

 

Im Rekordtempo von gut fünf Monaten Bauzeit wurde das Stadtwerke-Heizwerk am Obermylauer Weg komplett umgebaut und mit neuer Anlagentechnik versehen. Während der Baumaßnahmen übernahm eine Mietkesselanlage die Wärmeerzeugung. Parallel zum Umbau erfolgte die Verlegung einer 3,2 km langen Biogasleitung von Rotschau in das Neubaugebiet West.

 

Der stetige Rückgang des Fernwärmeabsatzes machte die komplette Überarbeitung des bisherigen Fernwärme-Erzeugungskonzepts erforderlich. Die Stadtwerke haben insgesamt 2,5 Millionen Euro in das zukunftsweisende Vorhaben investiert, um effizient und ökologisch den gewünschten Wärmebedarf zu decken.

 

Der Abschluss der Fernwärmelieferverträge mit der Wohnungsbaugesellschaft, der Wohnungsbau-genossenschaft und der Stadt Reichenbach im Juni 2009 bildete die Basis für die notwendige Investition. Im September dieses Jahres wurde mit der Lebenshilfe ein weiterer Fernwärmeabnehmer vertraglich gebunden. Etwa 600 000 Kilowattstunden Wärme wird das Energieversorgungsunternehmen jährlich für die Lebenshilfe bereitstellen. „Der Belieferung weiterer Interessenten mit Fernwärme steht nichts im Wege. Wir haben noch genügend Kapazität.“ blickt Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert in die Zukunft.

 

 

16. Dezember 2010


Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaft drehen für einen guten Zweck

Birgit Richter (Mitte), Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft und Werner Siegert, Stadtwerke-Geschäftsführer, hatten sichtlich Spaß bei der Betreuung des Glücksrades

Als zum dritten Advent die Geschäfte in Reichenbach öffneten, fand gleichzeitig eine von Gewerbeverein und Marketingclub pro Reichenbach initiierte Benefizaktion am Postplatz und in der Sparkasse statt.

 

Auch die kommunalen Unternehmen Stadtwerke und Wohnungsbaugesellschaft beteiligten sich an der Aktion. Zugunsten des Musikschulfördervereins und der Förderschule in Cunsdorf betreuten Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert und Birgit Richter, Chefin der Wohnungsbaugesellschaft am Adventssonntag das Glücksrad persönlich.

 

Neben vielen kleinen Preisen gab es auch drei Hauptpreise zu gewinnen. Insgesamt spielten die Aktionen von Gewerbeverein und Marketingclub einen Betrag in Höhe von 1.782 Euro ein. Dieser wurde im Januar an Vertreter der Förderschule Cunsdorf und des Musikschulfördervereins übergeben.

 

 

13. Dezember 2010


Service in Zukunft aus einer Hand

Oberbürgermeister Dieter Kießling (rechts) und Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert unterzeichnen den Konzessionsvertrag

Der Reichenbacher Stadtrat hat sich dafür ausgesprochen, dass die Kommune einen für das gesamte Stadtgebiet geltenden neuen Konzessionsvertrag für die Nutzung öffentlicher Verkehrswege zum Bau und Betrieb für die Strom- und Gasversorgungsleitungen abschließt. Ab 1. Januar 2012 gilt der Vertrag für die Sparte Strom. Ein Jahr später folgt die Sparte Gas.

Neu ist die gemeinsame Ausschreibung von Strom und Gas sowie der erweiterte Geltungsbereich des Vertrages für die eingemeindeten Ortsteile Brunn, Friesen, Rotschau und Schneidenbach.

 

Eine bessere Koordinierung von Baumaßnahmen, weniger Verwaltungsaufwand und damit eine vereinfachte Zusammenarbeit – das verspricht sich die Stadtverwaltung von der Vereinheitlichung. Auch die Stadtwerke wissen die Vorteile des neuen Konzessionsvertrag zu schätzen: schnelleres Reagieren, gemeinsame Nutzung des geografischen Informationssystems und die Bevorzugung einheimischer Firmen bei der Auftragsvergabe, um nur einige zu nennen.

 

„Für die Endverbraucher bleiben die Verträge, die sie mit Ihren Strom- und Gasanbietern geschlossen haben, bestehen. Als neuer Netzbetreiber werden wir ab 2012 bzw. 2013 Schachtscheine, Störungsmeldungen oder Änderungen an Hausanschlüssen selbst bearbeiten. Damit kommt der Service künftig aus einer Hand.“ erklärt Werner Siegert.

 

 

 

 

26. November 2010


Ausbau erneuerbarer Energien führt zu weiterem Anstieg des Strompreises ab 2011

Anhebung des Gaspreises in der Grundversorgung

 

Laut Mitteilung der Bundesnetzagentur (BNA) Bonn vom 15. Oktober 2010 wird sich die Umlage auf der Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu Beginn des nächsten Jahres von derzeit 2,047 um 1,483 auf 3,530 Cent pro Kilowattstunde (netto) erhöhen. Inklusive der Mehrwertsteuer beträgt die Umlagen-erhöhung damit zum 1. Januar 2011 insgesamt 1,76 Cent pro Kilowattstunde. Die staatlich geregelte Einspeisevergütung schlägt sich auf den Strompreis nieder und ist in Form der bundeseinheitlichen EEG-Abgabe von jedem Stromkunden zu tragen. Die Umsetzung ist durch ein Umlageverfahren im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

 

Das starke Wachstum erneuerbarer Energien führt damit im Jahr 2011 erneut zu höheren Kosten. Der weitere Ausbau der regenerativen Energien in Deutschland ist wichtig, hat allerdings seinen Preis. Das sollte jeder Verbraucher wissen. Der Anteil der staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis summiert sich damit nunmehr auf durchschnittlich 42 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 1998, dem Beginn der Liberalisierung des Strommarktes, betrug dieser Anteil noch 25 Prozent.

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz lässt den Stadtwerken Reichenbach keinen Spielraum. Unser Unternehmen zahlte im Jahr 2010 an den vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber (50Hertz Transmission GmbH) ca. 880.000 Euro. Im Jahr 2011 ist voraussichtlich ein Betrag von 1,52 Mio Euro zu leisten. Ein Betrag in dieser Größenordnung ist für unser Unternehmen nicht kompensierbar.

 

Bei einem Jahresverbrauch von ca. 2.000 Kilowattstunden Strom, das entspricht dem Durchschnittsstrom-verbrauch im Stadtwerke-Netzgebiet, sind damit 2,93 Euro (brutto) pro Monat mehr zu zahlen als bisher.

 

Auch bei den Gaspreisen wird es nach vier Preissenkungen in Folge im Jahr 2009 und einem Jahr Preisstabilität im Jahr 2010 erstmals wieder eine Erhöhung geben. Der Gaspreis steigt zu Jahresbeginn um 0,69 Cent je Kilowattstunde (brutto). Bei der Anhebung sind jedoch lediglich die allgemeinen Preise der Grund- und Ersatzversorgung sowie einige Kunden mit Altverträgen des Preismodells „erdgasSpar-Plus“ betroffen. Der überwiegende Teil der Heizgaskunden mit dem Produktvertrag „ProCity-Gas“ kann aufatmen. Hier wird es keine Erhöhung geben.

 

Wer sich über weitere Strom- und Gasangebote informieren möchte, kann sich persönlich im Kundenbüro der Stadtwerke am Roßplatz 13, telefonisch unter der Rufnummer 03765/7817-400 oder per e-Mail unter kundenbuero(at)swrc.de von den Mitarbeitern beraten lassen.

Zählerstandsmitteilungen zum 01.01.2011 aufgrund der Preisänderungen sind wegen der im Dezember 2010 stattfindenden Jahresablesung nicht notwendig.

 

16. November 2010

 


Lebenshilfe bezieht künftig Wärme aus Biogas

Lieferbeginn nach Heizwerkumbau im November

 

Am 9. September 2010, 15.30 Uhr ist es soweit. Dann nämlich besiegeln die Stadtwerke Reichenbach und die Lebenshilfe e. V. per Unterschrift die Fernwärme-Lieferung vom Heizwerk am Obermylauer Weg in die Räumlichkeiten der Dammsteinstraße.

 

Mit dem gelieferten Biogas von der Agrargenossenschaft in Rotschau werden die Stadtwerke Reichenbach ab der kommenden Heizperiode circa 600 000 kWh Wärme jährlich für die Lebenshilfe bereitstellen. Der Heizwerkumbau für die künftige Strom- und Wärmeerzeugung auf Biogas-Basis ist bereits in vollem Gange, die Biogasleitung von der Rotschauer Anlage wurde schon bis zur Rosa-Luxemburg-Straße in Reichenbach verlegt. Bis Ende September soll die Leitung mit dem natürlichen Energieträger am Heizwerk der Stadtwerke eingebunden werden.

 

Am insgesamt zwölf Kilometer langen Fernwärmenetz der Stadtwerke sind etwa 3 000 Haushalte im Neubaugebiet West angeschlossen. Schon bald kommt mit der Lebenshilfe ein weiterer Abnehmer hinzu. Beide Unternehmen bauen auf zuverlässige Partnerschaft, nicht zuletzt deshalb entschieden sie sich für eine Vertragsbindung von insgesamt 15 Jahren Laufzeit.

 

Vorstand und Geschäftsführer der Lebenshilfe sprachen sich zudem für eine perspektivisch einheitliche Wärmelieferung des gesamten Gebäudebestandes an der Dammsteinstraße aus. Derzeit besitzt  dort jedes Gebäude eine separate Heizungsanlage. Im Zuge der Fernwärmeerschließung werden alle bestehenden Heizungsanlagen über ein internes Nahwärmenetz miteinander verbunden.

 

Künftigen Erweiterungsbauten steht einer Wärmeversorgung durch die Stadtwerke ebenfalls nichts im Wege. Die Erzeugungsanlagen des Unternehmens besitzen genügend Kapazität, um auch in Zukunft weiteren potentiellen Fernwärmekunden Wärmemengen bereitzustellen.

 

9. September 2010

 


Alles Neuber oder was?

Grundschule gelingt Double

 

Der Sieger des Grundschulturniers um den Stadtwerke-CUP ist wie im vergangenen Jahr die Mannschaft der Friederike-Caroline-Neuber-Grundschule. Das Team um Sportlehrerin Yvonne Schmidt hat sich in vier Spielen mit einem unglaublichen Torverhältnis von 25:2 gegen die anderen Schul-Mannschaften durchgesetzt.

 

Auf den weiteren Plätzen folgten die Grundschule Neumark, die Dittes-Grundschule und die Grundschule Mylau. Das Team 2 der Neuberschule belegte den fünften Platz.

 

Für die Siegermannschaft geht es am 16. Juni 2010 nach Döbeln zum Finalturnier. Dort kämpfen die Neuber-Kicker gemeinsam mit sieben weiteren Vorrundensiegern aus den Städten Aue, Zwickau, Marienberg, Döbeln, Altenburg, Crimmitschau und Lübbenau um den Wanderpokal des Stadtwerke Energie CUP. Im vergangenen Jahr erreichte das Neuber-Team den dritten Platz und musste sich dem Vorjahressieger Aue und der zweitplatzierten Grundschule aus Lübbenau geschlagen geben.

 

„Für die Kinder war der Vorrundenwettkampf und das Finalturnier 2009 ein tolles Erlebnis. Daher haben wir auch in diesem Jahr ohne Zögern unsere Teilnahme am Stadtwerke-Cup zugesagt. Wir werden in Döbeln unser Bestes geben.“, versicherte Yvonne Schmidt, die mit der Betreuung von gleich zwei Teams gestern alle Hände voll zu tun hatte.

 

Der Regionalversorger enviaM und die lokalen Energieversorger sind die Ausrichter des Turniers. Die Reichenbacher Stadtwerke hatten zudem mit Dieter Golla vom Reichenbacher FC einen engagierten Mitstreiter. Der Sportlehrer im (Un)ruhestand wird es sich auch nicht nehmen lassen, das Team der Neuberschule nach Döbeln zu begleiten.

 

 


Fahrspaß mit Zweierbob oder Klettern in luftiger Höhe

Stadtwerke zur Eröffnung des Parks der Generationen mit dabei

 

Ein Jahr nach Eröffnung der Landesgartenschau wurde das Gelände den Besuchern wieder zugängig gemacht. Das Areal öffnete am 1. Mai als „Park der Generationen“ seine Tore und die Stadtwerke waren Teil der großen Programmvielfalt.

 

Den Kletterturm von sieben Meter Höhe erklimmen und das Gelände von oben betrachten oder doch lieber eine Fahrt im Zweierbob durch einen virtuellen Eiskanal – die Angebote waren vielfältig. Gegen 13 Uhr begab sich u. a. OB Dieter Kießling in den Bob und versuchte die Bestzeit zu knacken.

 

Wer sich über Funktion und Betrieb von Erdgasfahrzeugen informieren wollte, hatte dazu ebenfalls bei den Stadtwerke-Fachleuten ausgiebig Gelegenheit.

 

3. Mai 2010


Werbewagen Landesgartenschau zu verkaufen

Die 5. Sächsische Landesgartenschau 2009 in Reichenbach ist vorüber und wie viele engagierte Bürger und Vereine haben auch die Stadtwerke mitgeholfen, dass dieses Großereignis zum Erfolg wird.

 

Gemeinsam mit dem Förderverein Landesgartenschau haben wir die Werbetrommel gerührt und eigens für diese Zwecke einen Verkaufswagen angeschafft. Ob zum Maskottchenverkauf oder als Informationsstand für die Landesgartenschau, der Wagen hat uns gute Dienste geleistet.

 

Nach dem Ende der Gartenschau suchen wir nun Interessenten, die den Wagen gern erwerben möchten. 

 

Hier einige Daten: Erstzulassung 1992, Bereifung und Elektrik neu, Leergewicht: 1120 kg, zulässiges Gesamtgewicht: 1500 kg

 

Interessierte wenden sich bitte an Kerstin Müller, Tel. 03765 / 7817-532 oder info(at)swrc.de

 

29. Dezember 2009

 


Erneuerbare Energien verteuern Strompreis - Gaspreis sinkt

 

Kunden mit Produktverträgen im Vorteil

 

Der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien wird im Jahr 2010 höhere Kosten mit sich bringen, die nach dem gesetzlich festgelegten Umlageverfahren des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von den Stromkunden zu tragen sind. Die Stadtwerke werden daher zum 1. Januar 2010 die Strompreise um 6,8 Prozent in der Grundversorgung anheben. Bei den Sondertarifen fällt die Steigerung durchschnittlich mit 6,2 Prozent etwas moderater aus.

 

Hauptursache der Erhöhung ist der starke Anstieg der EEG-Umlage. Diese beträgt ab 2010 bundesweit einheitlich 2,047 Cent je Kilowattstunde. Das entspricht einer Steigerung von über 84 Prozent gegenüber 2009. Die EEG-Umlage hat damit fast die Höhe der Stromsteuer (2,05 Cent/kWh) erreicht. Der Anteil der staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis summiert sich nunmehr auf 41 Prozent (2009: knapp 39 Prozent, 1998: 25 Prozent).

 

Die Stadtwerke Reichenbach unterstützen die Maßnahmen im Bereich der Erneuerbaren Energien grundsätzlich, erwarten aber eine ehrliche Kommunikation gegenüber den Verbrauchern für diesen Teil der Stromrechnung.

 

Aufatmen kann man hingegen bei den Gaspreisen. Ab 1. Januar 2010 zahlen die Stadtwerke-Gaskunden 0,10 Cent pro Kilowattstunde (brutto) weniger. Kunden mit dem Sondertarif „ProCity-Gas“ können sich sogar über eine Senkung von 0,23 Cent (brutto) freuen. Möglich wird die Reduzierung hauptsächlich durch gesunkene Ölpreise im Sommer 2009 sowie verbesserte Einkaufskonditionen. Mit der unmittelbaren Weitergabe an die Kunden summieren sich die letzten vier Gaspreissenkungen damit auf insgesamt bis zu 1,63 Cent pro Kilowattstunde seit Januar 2009.

 

Bezieht man sowohl Strom als auch Gas von den Stadtwerken, dann gleichen sich Mehrkosten und Ersparnis weitestgehend aus. Vor allem Kunden mit Produktverträgen werden in der Betrachtung der Gesamtkosten sogar entlastet.

 

Alle Stadtwerkekunden werden in diesen Tagen durch individuelle Anschreiben persönlich informiert und erhalten aktuelle Preisinformationen. Zählerstandsangaben zum Zeitpunkt der Preisänderung sind nicht erforderlich.

 

16. November 2009

 


Gas kostet seit Jahresbeginn 1,4 Cent weniger pro kWh

Dritte Preissenkung in Folge

 

Ein weiteres Mal dürfen sich die Stadtwerke-Kunden in diesem Jahr über eine Gaspreissenkung freuen. Nachdem der Erdgaspreis bereits zum 1. Januar um 0,33 Cent pro Kilowattstunde (brutto) und zum 1. April um 0,70 Cent fiel, kommen zum 1. Juli weitere 0,37 Cent hinzu. Das sind in Summe 1,4 Cent weniger je kWh seit Jahresbeginn.

 

Für Kunden mit einem Jahresverbrauch von ca. 9 000 Kilowattstunden, wie beispielsweise bei Etagenheizungen, bedeutet die erneute Senkung eine Entlastung von etwa 33 Euro jährlich. Besitzer eines freistehenden Einfamilienhauses mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 25 000 Kilowattstunden Erdgas (Versorgungsgebiet Stadtwerke) zahlen hingegen ca. 92 Euro weniger pro Jahr. Das sind fünf Prozent Preissenkung in dem am häufigsten nachgefragten Sonderprodukt erdgasSpar-Plus.

 

„Die Ölpreisentwicklung hat sich in den letzten Wochen weiter entspannt und damit günstig auf die Gaspreise ausgewirkt. Wir ziehen keinen Vorteil aus niedrigeren Beschaffungskosten, sondern geben diese, wie bereits im Januar und April, unmittelbar an unsere Kunden weiter. Die künftige Entwicklung ist abhängig von der Situation auf dem weltweiten Energiemarkt und deren Auswirkung auf die Ölpreise. Sollten diese erneut sinken, werden wir diese Reduzierung selbstverständlich weitergeben.“ so Werner Siegert, Stadtwerke-Geschäftsführer.

 

Alle Stadtwerkekunden werden in diesen Tagen durch individuelle Anschreiben persönlich informiert und erhalten ein aktuelles Preisblatt. Zählerstandsangaben zum Zeitpunkt der Preisänderung sind nicht erforderlich, werden jedoch auf Wunsch entgegengenommen.

 

18. Mai 2009

 

 


Grundschulen spielen um Stadtwerke-Cup

Finalturnier im Juni in Döbeln

 

Die Stadtwerke Reichenbach richten im Mai/Juni 2009 gemeinsam mit den Stadtwerken Aue, Döbeln, Stollberg, Lichtenstein, Crimmitschau, Zwickau und Luckau-Lübbenau sowie dem Regionalversorger enviaM ein Kinderfußballturnier um den „Stadtwerke ENERGIE-CUP 2009“ aus.

 

Am 19. Mai 2009, von 9 – 12 Uhr, auf dem Sportplatz an der Cunsdorfer Straße, treten die Mannschaften der Dittes-, Neuberin- und Weinholdschule im Vorrundenturnier gegeneinander an und kämpfen um den Einzug ins Finale am 17. Juni 2009 in Döbeln.

 

Die Mannschaften mit maximal 10 Schülern aus dritten und vierten Klassen spielen jeweils 2 x 8 Minuten "Jeder gegen Jeden" auf dem Kleinfeld. Neben den Spielern sind Fans gefragt, die ihre Mannschaften tatkräftig unterstützen. 

Mit der Auflage des Turniers wollen die Unternehmen einen Beitrag zur sinnvollen Freizeitgestaltung der Jugendlichen leisten und die soziale Kompetenz des Nachwuchses fördern.

 

Mit Dieter Golla, Mitglied des RFC und ehemaligem Sportlehrer, ist die fachliche Betreuung des Turniers in besten Händen.

 

15. Mai 2009

 

 


TV-Wetterexperte Alexander Lehmann weiht Wetterstation ein

Stadtwerke nutzen Wetterdaten als Hilfsmittel für Strom- und Gaseinkauf

 

Schon seit Oktober des vergangenen Jahres steht auf dem Landesgartenschaugelände die stadtwerkseigene Wetterstation und erfasst seither Daten wie Temperatur, Windgeschwindigkeit, Windrichtung oder Luftfeuchtigkeit. Das erst kürzlich montierte Display vor der Station macht die aktuell gemessenen Wetterdaten für alle Landesgartenschaubesucher sichtbar.

 

Am Samstag, den 2. Mai 2009 um 13 Uhr wird die Station offiziell durch den Wetter- und Energieexperten Alexander Lehmann eingeweiht. Der Diplom-Meteorologe wird die Funktionsweise und Datenerfassung der Station erklären und steht den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Alexander Lehmann moderiert zahlreiche TV- und Hörfunkwetterberichte, u.a. für die ARD, und leitet außerdem die Meteomedia-Energieabteilung.

 

Die Messstation der vom Wetterspezialist Jörg Kachelmann gegründeten Firma Meteomedia AG wurde auf Betreiben der Stadtwerke errichtet und soll in Zukunft bei der Planung des Strom- und Gasbezugs behilflich sein. „In der Praxis heißt das für uns als Energieversorger die tägliche Anmeldung des in Reichenbach benötigten Strom-  und Gasbedarfs für den Folgetag beim Vorlieferanten. Im Versorgungsgebiet erfasste Wetterdaten sind dabei wichtiges Hilfsmittel, um den Verbrauch so exakt wie möglich vorherzubestimmen.“ erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Siegert. Im Moment greift der Energieversorger noch auf Daten der benachbarten Wetterstation Treuen zu, da erst nach 18 Monaten Messung verlässliche Prognosen erstellt werden können.

 

Wer sich die Reichenbacher Wetterdaten im Internet ansehen möchte kann dies unter:  www.meteomedia.de (Wetterstations-Netz) gern tun. Oder man sieht sich im Fernsehen die ARD-Sendung „Wetter im Ersten“ vor der 20-Uhr-Tagesschau an und verfolgt die Informationen im eingeblendeten Laufband. Weiterhin werden die aktuellen Reichenbacher Temperaturen am Ende der Nachrichtensendung „MDR aktuell“, 19.30 Uhr, veröffentlicht.

 

28. April 2009

 

 


150 Jahre Gas- und 100 Jahre Stromversorgung in Reichenbach

Ausstellung zum Thema bei den Stadtwerken

 

Reichenbach macht in diesem Jahr nicht nur durch die Landesgartenschau von sich reden. Ein weiteres Ereignis in der Stadtgeschichte jährt sich zum 150-sten bzw. 100-sten Mal. Im Jahr 1859 erstrahlten die ersten Gaslaternen in den Häusern und auf den Straßen Reichenbachs. Und 50 Jahre später, 1909, setzte man das neu verlegte Erdkabel zum Markt unter Spannung und erstmals wurden die Wohnungen und Geschäfte um den Marktplatz elektrisch beleuchtet.

 

Im Jubiläumsjahr 2009 werden die für die Stadt Reichenbach historisch bedeutsamen Ereignisse angemessen gewürdigt. Die Stadtwerke haben daher eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen geplant. Den Anfang macht eine Ausstellung im Firmensitz der Stadtwerke am Roßplatz 13. Anhand von Schautafeln und Ausstellungsstücken wird die Geschichte der flächendeckenden Energieversorgung in Reichenbach lebendig.

 

Damit die Ausstellung mit interessanten Exponaten glänzen kann, haben einige Reichenbacher auf ihren Dachböden und in Abstellkammern gekramt und wahre Schätze der Zeitgeschichte aufgetan. So stellte zum Beispiel Helmut Rohleder, neben vielen anderen Stücken, einen Original Anzündstab für die einstigen städtischen Gaslaternen als Leihgabe zur Verfügung. Oder Familie Ernst, die einen Staubsauger aus dem Jahre 1930 von der Firma Siemens-Schuckert auf dem Dachboden fand. Auch Dieter Grimm wurde beim Suchen im Hobbykeller fündig: eine elektrische Deckenlampe von 1911.

 

Ein weiterer Teil der Ausstellungsstücke, wie beispielsweise ein Gasbügeleisen von 1930 oder ein Gas-Wasserdurchlauferhitzer von Vaillant aus dem Jahre 1912, wurden vom Gasmuseum Freiberg leihweise zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung ist bis September bei den Stadtwerken am Roßplatz 13 während der Geschäftszeiten zu sehen.

 

2. April 2009

 


Gaspreis fällt seit Jahresbeginn um einen Cent

Erneute Preissenkung zum 1. April 2009

 

Zum zweiten Mal in Folge dürfen sich die Stadtwerke-Kunden in diesem Jahr über eine Gaspreissenkung freuen. Nachdem der Erdgaspreis bereits zum 1. Januar um 0,33 Cent pro Kilowattstunde (brutto) fiel, kommen zum 1. April weitere 0,70 Cent pro Kilowattstunde (brutto) hinzu. Das ist in Summe über ein Cent weniger je kWh seit Jahresbeginn.

 

Für Kunden mit einem Jahresverbrauch von ca. 9 000 Kilowattstunden, wie beispielsweise bei Etagenheizungen, bedeutet die erneute Senkung eine Entlastung von etwa 63 Euro jährlich. Besitzer eines freistehenden Einfamilienhauses mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 25 000 Kilowattstunden Erdgas (Versorgungsgebiet Stadtwerke) zahlen hingegen ca. 175 Euro weniger pro Jahr. Das sind neun Prozent Preissenkung in dem am häufigsten nachgefragten Sonderprodukt erdgasSpar-Plus.

 

„Fallende Ölpreise haben in den letzten Wochen für eine Entspannung auf dem Gasmarkt gesorgt. Die gesunkenen Bezugskosten geben wir, wie bereits im Januar, unmittelbar an unsere Kunden weiter. Mit dieser Entwicklung wird auch deutlich, dass die Bindung des Gaspreises an den Ölpreis keine Einbahnstraße ist.“ so Werner Siegert, Stadtwerke-Geschäftsführer.

 

Alle Stadtwerkekunden werden in diesen Tagen durch individuelle Anschreiben persönlich informiert und erhalten ein aktuelles Preisblatt. Zählerstandsangaben zum Zeitpunkt der Preisänderung sind nicht erforderlich, werden jedoch auf Wunsch entgegengenommen.

 

13. Februar 2009